Temperatuur aflezen via smartphone
Tammy Middelweerd

Tammy Middelweerd

14 September, 2021

Infos zum Thema Heizung, Feuchtigkeit und Temperatur

Wir alle kennen den mitteleuropäischen Sommer. In einer Woche herrscht eine Hitzewelle mit 32 Grad, in der nächsten wünschen wir uns, wir hätten wärmere Pullis eingepackt für unseren Campingurlaub. In dem folgenden Artikel beschrieben wir, wie Sie während heißer Tage die Hitze aus ihrem Wohnwagen oder Wohnmobil möglichst draußen halten und wie Sie ihr Freizeitfahrzeug in den kälteren Tagen warm halten.

Heizung, Feuchtigkeit und Temperatur

1. Wie heize ich meinem Wohnwagen oder mein Wohnmobil?

Im kalten Frühjahr- oder Herbstnächten sind wir manchmal ganz froh eine Heizung an Bord zu haben. Für Wintercamper ist sie sogar unverzichtbar. Damit das Freizeitfahrzeug ganzjährig nutzbar ist, sollte es mit einer leistungsfähigen Heizung ausgestattet sein. Daher ist es vor dem Kauf ratsam sich darüber Gedanken zu machen, wo und wann das Freizeitfahrzeug eingesetzt werden soll.

Wer eine Zusatzheizung anschaffen will, die nur bei Bedarf zum Einsatz kommt, sollte sich vorher überlegen für welchen Raum und die Heizung benötigt wird und wie viel Watt zum Beispiel auf dem Campingplatz dafür zur Verfügung stehen.

Es gibt drei Arten von Zusatzheizungen, nämlich elektrische, Petroleum- und gasbetriebene. Zusätzlich gibt es verschiedene Varianten innerhalb dieser drei Arten so dass die Vielfalt schnell verwirrend wird.

1.1 Elektrische Heizer

Die elektrischen Heizer sind meist kompakt, so dass sie im Wohnwagen oder Wohnmobil wenig Platz einnehmen. Der recht unkomplizierte Betrieb mit Strom ist ein weiterer Vorteil. Die Heizer bieten sehr gezielte, trockene Wärme haben aber nicht die Kraft einen gesamten Raum zu erwärmen. Wichtig zu wissen ist die Anzahl der Ampere, die am Stromanschluss der Parzelle auf dem Campingplatz zur Verfügung stehen. Manchmal sind das nur 3 oder 4, oft auch 6 oder 10 Ampere. Davon hängt ab, wie viel Watt Leistung der elektrische Heizer verbrauchen darf.

Mit Hilfe der folgenden Formel können Sie selbst berechnen, wie viel Watt alle ihre elektrischen Geräte im Freizeitfahrzeug gemeinsam maximal haben dürfen:

Amperezahl x 230 Volt = Wattzahl also 3 Ampere x 230 Volt = 690 Watt oder 10A x 230V= 2300W

Das Ergebnis dieser Rechnung ist die Wattzahl, die sie mit all ihren elektrischen Geräten gleichzeitig nutzen können.

1.2 Gasofen

Zusätzliche Gasöfen werden vor allem gerne genutzt um Vorzelte an kalten Tagen zu heizen. Der Vorteil ist, dass sie auch Räume schnell aufheizen können, die allerdings sofort wieder auskühlen, sobald der Ofen aus ist. Die zusätzlichen Gasflaschen dafür nehmen aber Platz und Gewicht ein.

Die Leistung des Gasofens hängt von dem Raum ab, der aufgeheizt werden soll. Zudem muss auf passende Anschlüsse an Schläuchen, Flaschen und Druckregler geachtet werden.

1.3 Petroleumofen

Petroleumöfen haben eine sehr gleichmäßige und trockene Wärme. Sie benötigen länger um einen Raum aufzuheizen, dafür bleibt er aber auch länger warm nachdem der Ofen abgeschaltet ist. Oft sind sie teurer als vergleichbare Gas- oder Elektroöfen. Das liegt auch daran, dass sie haltbarer und sehr sicher im Umgang sind. Mit dem richtigen Brennstoff bieten sie eine saubere und sichere Verbrennung bei sparsamem Verbrauch.

Es gibt Petroleumöfen mit Dochtbrenner oder Laserbrenner. Der Dochtbrenner benötigt zur Zündung nur den Strom aus einer eingebauten Batterie. Petroleumöfen mit Laserbrenner müssen hingegen permanent an den Strom angeschlossen sein. Dafür kann bei Petroleumöfen mit Laserbrenner die gewünschte Raumtemperatur gradgenau eingestellt werden und die Leistung des Ofens entsprechend präzise angepasst werden.

2. Wie verhindere ich zu viel Feuchtigkeit in meinem Freizeitfahrzeug?

Feuchtigkeit kann vom Benutzer unbemerkt eine Menge Schaden im Wohnwagen oder Wohnmobil anrichten. Daher ist Belüftung eine wichtige Maßnahme um der Bildung von zu viel Feuchtigkeit entgegenzuwirken. Das allseits bekannte „Stoßlüften“, bei dem alle Fenster und Türen für etwa zehn Minuten geöffnet werden, ist das effektivste Mittel gegen zu viel Feuchtigkeit. Natürlich vor allem bei trockenem Wetter. Stoßlüften hilft auch gegen Gerüche etwa nach dem Kochen oder am Morgen nach dem Schlafen.

Feuchtigkeit bildet sich aber nicht nur während der Nutzung des Wohnwagens oder Wohnmobils im Campingurlaub. Auch während der Winterpause in der das Freizeitfahrzeug ungenutzt in der Garage oder unter dem Carport steht kann Feuchtigkeit entstehen. Auch hier empfiehlt sich gelegentliches Stoßlüften bei trockenem Wetter. Wer Wohnwagen oder Wohnmobil in der Winterpause möglichst frei von Feuchtigkeit halten möchte, sollte zudem Folgendes tun:

Lüftungsgitter offen lassen
Die Lüftungsgitter an der Rückwand des Kühlschranks können bei der Lagerung geöffnet bleiben, um die Luftzirkulation im Fahrzeug zu unterstützen.

Fenster in Lüftungsstellung verriegeln
Die Fenster und die Dachhauben des Freizeitfahrzeugs haben eine geöffnete Stellung in der sie dennoch mit einem Riegel arretiert werden können. Die Öffnung ist zu klein um Regen hereinzulassen, aber groß genug, um eine Luftzirkulation zu ermöglichen. Bleiben die Fliegengitter dabei geschlossen, können auch keine Insekten eindringen.

Polster aufstellen
Die Polster auf der Sitzgruppe sollen hochkant aufgestellt werden, um möglichst rundum Luft zu bekommen. Die Deckel der Stauräume unter den Sitzbänken sollten geöffnet werden, um auch hier Luftzirkulation zu ermöglichen.

Kühlschranktür öffnen
Bei ausgeschaltetem Kühlschrank sollte die Kühlschranktür geöffnet werden, damit sich darin kein Schimmel bildet.

Bad und Schränke öffnen
Die Türe zum Bad sollte offen stehen und ebenso alle Schränke und Staufächer, damit die Luft in alle Ecken des Wohnwagens oder Wohnmobils gelangen kann.

3. Tipps die Wohnwagen und Wohnmobil möglichst kühl halten

Natürlich wünschen wir uns alle schönes Wetter in unserem Campingurlaub. Was aber, wenn die Temperaturen tropische Ausmaße erreichen? Wie halten wir den Innenraum des Wohnwagens oder des Wohnmobils möglichst kühl? Hier ein paar praktische Tipps.

Tipp 1: Achten Sie auf Wind
Eine sanfte Brise ist eine kostenlose und effektive Methode, um den Innenraum des Freizeitfahrzeugs kühl zu halten. Öffnen Sie möglichst viele Fenster und Dachhauben sobald ein Lüftchen weht und lassen sie den Wind die aufgestaute Hitze aus dem Innenraum wehen. Wenn kein Wind weht halten Sie die Fenster, Dachhauben und Türen lieber geschlossen.

Tipp 2: Nutzen Sie Sonnenschutzmatten
Besonders die Windschutzscheiben und Seitenscheiben der Fahrerhäuser von Wohnmobilen heizen sich bei direkter Sonnenbestrahlung sehr auf und geben diese Hitze in den Innenraum ab. Dagegen helfen Sonnenschutzmatten, die außen oder innen angebracht werden können. Vorsicht mit den Verdunkelungsrollos der Dachhauben. Diese dienen wie der Name schon sagt der Verdunkelung und nicht der Hitzeisolierung. Werden die Verdunkelungsrollos der Dachhauben bei großer Hitzeeinstrahlung geschlossen, entstehen darüber Temperaturen, die sogar den Kunststoff der Dachhauben verformen können. Auch für Dachhauben und Wohnraumfenster gibt es zur Isolierung Sonnenschutzmatten, die mit Saugnäpfen direkt an der Dachhaube oder am Fenster befestigt werden.

Tipp 3: Nutzen Sie die Markise als Schattenspender
Wenn Sie an Ihrem Wohnwagen oder Wohnmobil eine Markise haben, rollen Sie diese aus und nutzen Sie sie als Schattenspender. Dadurch heizt sich die beschattetet Seite des Fahrzeugs nicht mehr so sehr auf, wie in der prallen Sonne. Seitenwände sollten jedoch nicht an der Markise befestigt werden, da diese die Luftzirkulation behindern. Bei einem Vorzelt sollten die Wände nach Möglichkeit vollständig aufgerollt werden oder zumindest die Fenster aufgerollt werden um eine bessere Luftzirkulation zu ermöglichen.

Tipp 4: Kochen Sie nicht im Innenraum
Kochen im Wohnwagen oder Wohnmobil wird die Luft im Innenraum des Fahrzeugs noch mehr aufheizen. Daher empfiehlt sich eine Kochstelle außen vor dem Wohnwagen oder Wohnmobil.

Tipp 5: Lassen Sie die Verdunkelung offen
Zugegeben das hört sich etwas widersinnig an. Dennoch empfehlen wir die Verdunkelung nicht zu schließen. Denn die Luft zwischen Fenster und Verdunkelung heizt sich bei direkter Sonneneinstrahlung sehr stark auf. Die Verdunkelung wirkt dann wie eine Heizdecke in den Innenraum des Fahrzeugs.

Tipp 6: Die richtige Farbe ist weiß
Das mag ein seltsamer Tipp sein, aber viele Neulinge fragen sich oft, warum so viele Wohnwagen und Wohnmobile weiß sind. Die Antwort ist ganz einfach: Weil dunklere Farben sich bei Sonneneinstrahlung deutlich mehr aufheizen als helle. Der Unterschied zwischen einem schwarzen Wohnmobil und einem weißen Wohnmobil kann mehrere Grad betragen. Es kann sogar schon einen Unterschied machen, wenn Schmutz das Dach eines Wohnwagens dunkler färbt. Daher ist ein sauberes, weißes Dach bei Hitze hilfreich.

4. Wie ermittle ich die Temperatur meines Kühlschranks?

Ein Kühlschrank mit der richtigen Temperatur ist immer wichtig, am allermeisten jedoch, wenn bei großer Hitze ein kaltes Getränk die gewünschte Erfrischung ist. Was wäre da ärgerlicher als verdorbene Lebensmittel oder warme Getränke, die einem den Campingurlaub verderben? Die ideale Temperatur für den Kühlschrank ist unserer Ansicht nach 4 Grad Celsius. Denn bei dieser Temperatur wird das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien am effektivsten unterdrückt.

Wir bei E-Trailer sind überzeugt, dass ein gelungener Campingurlaub ebenso sicher wie komfortabel sein muss. Daher haben wir eine Reihe von Modulen entwickelt, die verschiedene Informationen über das Freizeitfahrzeug direkt auf das Smartphone übertragen. Das E-Temperature-Modul informiert Sie zum Beispiel über die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Kühlschrank oder an jedem anderen Ort, an dem Sie den Sensor anbringen. Steigt die gemessene Temperatur zu hoch oder fällt sie zu tief, erhalten Sie eine Warnmeldung auf dem Smartphone und können sofort gegensteuern. Diese Alarmschwellen definieren Sie selbst. Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass der Inhalt Ihres Kühlschranks auch schön kühl bleibt während Sie in den Süden fahren. Am Urlaubsort angekommen, erwartet Sie dann nach den Aufbauarbeiten auf Ihrer Parzelle ein kühles Getränk als Belohnung.

Mit dem E-Temperature-Modul messen Sie aber nicht nur die Temperatur sondern auch die Luftfeuchtigkeit der Umgebung. So können Sie auch sichergehen, dass die Feuchtigkeit in Ihrem Wohnwagen oder Wohnmobil nicht zu hoch steigt.

Denken Sie daran, dass Sie zuerst den E-Connect haben müssen. Ohne das Hauptmodul funktioniert der E-Waterlevel nicht, Sie finden es hier. Sind Sie an unseren Produkten interessiert? Über die Schaltfläche unten können Sie einen Händler in Ihrer Nähe finden

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